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Analyse. Der Bauabschnitt befindet sich zwischen den Haltestellen Grünauer Allee und Radiusstraße, wird aber nicht durch diese begrenzt. Im Bereich Brünner Straße fuhr die Straßenbahn bereits jetzt auf einem eigenen Bahnkörper in Seitenlage, schwenkte aber nach wenigen Metern in den Straßenraum ein. Dort befand sich ein straßenbündiger Bahnkörper. Im gesamten Abschnitt bis zur Luisenbrücke gab und gibt es beiderseits der Straße keinerlei Wohnbebauung. Im Bereich Saarländer Straße ist ein Gewerbegebiet (Autohaus, Werkstätten, Freizeit, McDonalds) entstanden bzw. noch im Entstehen. Nördlich der Lützner Straße befanden sich Brachflächen und eine Tankstelle, doch auch siedeln sich nun Firmen an. Der Straßenzustand war schlecht. Es gab teilweise keine feste Straßenbegrenzung, Gehwege waren nur südlich der Straße vorhanden. Durch die Lichtsignalanlagen im Bereich Saarländer und Plautstraße kam es zu Rückstaubildung im Gleisbereich. Das entstandene Gewerbegebiet war durch den öffentlichen Personennahverkehr nur schlecht erschlossen. Das Vorhaben. Der gesamte Straßenraum wurde zwischen Brünner Straße und Luisenbrücke umgestaltet. Die Gleise erhielten dort, wo sie straßenbündig waren, einen besonderen Bahnkörper. Dieser wurde gepflastert und ermöglicht auch das Befahren durch Busse. Im Bereich Saarländer Straße / Hafenzufahrt entstand eine neue 65 Meter lange Haltestelle mit Hochbahnsteigen, an denen auch Linienbusse halten können. Landwärtige und stadtwärtige Haltestelle liegen beide in gleicher Höhe. Nördlich und südlich der Gleise entstanden je zwei 3 m breite Fahrstreifen für den Individualverkehr. Der Knotenpunkt Saarländer Straße wurde vierarmig umgebaut. Dort entstanden neue Rechts- bzw. Linksabbiegespuren. Der Rad-/Gehweg zwischen Brünner Straße und Saarländer Straße wurde ausgebaut, so dass sowohl Fußgänger als auch Radfahrer 2 Meter für sich haben. Parallel zur Haltestelle entstand auch nördlich der Lützner Straße ein neuer, aber schmalerer gemischter Geh-/Radweg. Ab der Luisenbrücke muss sich die Straßenbahn ihre Gleise wieder mit den Autos teilen. Dort wurde vorerst nur der Straßenbelag erneuert. Der Kreuzungsbereich Plautstraße wird erst mit dem nächsten Bauabschnitt umgestaltet. Hier soll aber neue Software für die Lichtsignalanlage dafür sorgen, dass die Bahn bereits jetzt nach dem Umbau des hier beschriebenen Bereichs bevorrechtigt wird. Bauablauf: Die Bauarbeiten dauerten in drei Phasen etwa fünf Monate. Baubeginn war am 17. April, Fertigstellung war eine Woche früher als geplant am 21. September. Der Straßenbahnverkehr wurde während der ersten beiden Bauphasen nicht beeinträchtigt. Lediglich an drei Wochenenden in Phase 3 (18. Juni bis 28. September) kam es zu Sperrungen der Strecke. In der restlichen Zeit wurden die Linien 8, 13 und 15 eingleisig durch die Baustelle geführt. Der Individualverkehr wurde stadtwärts einspurig durch die Baustelle gelenkt, landwärts wurde umgeleitet.
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